Evangelischer Kirchenkreis Oderbruch Evangelischer Kirchenkreis Oderbruch
 
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Besondere Aktivitäten im Ev. Kirchenkreis Oderbruch

Kirchliche Besuchswochen

1994 wurden die „Kirchlichen Besuchswochen“ im Ev. Kirchenkreis Seelow ins Leben gerufen und 1998 durch den neugegründeten Ev. Kirchenkreis Oderbruch weitergeführt.

Durchführung und Ziele:

  1. In jedem Jahr erhält ein Pfarrsprengel 14 Tage lang die konzentrierte Unterstützung der hauptamtlichen Mitarbeiter und des Kreiskirchenrates. Damit will der Kirchenkreis die kirchliche Arbeit dieses Pfarrsprengels stärken.
  2. Nach Entscheidung der GKR werden gezielt Gemeindeglieder aus bestimmten Altersgruppen oder Gemeindegruppen in ihrem häuslichen Umfeld besucht.
  3. Es findet eine Konzentration von unterschiedlichen Veranstaltungen, bei gleichzeitiger Einladung an alle Kirchengemeinden des Kirchenkreises, in diesem kurzen Zeitabschnitt im besuchten Pfarrsprengel statt.
  4. Kontinuierlich wiederkehrende kreiskirchliche Veranstaltungen wie Kreiskirchentag oder Kreisposaunentag werden in diesen Zeitraum und in dem entsprechenden Pfarrsprengel angeboten.
  5. In einer Auswertung werden dem/der Pfarrer/in Hinweise aus den besuchen gegeben.

Bestandteile der Kirchlichen Besuchswochen:

  • Kreiskinderkirchentag, Kreisjugendtag
  • Angebote von Konzerten der Kirchenchöre, Posaunenchöre, des Gospelchores oder von Instrumentalgruppen des Kirchenkreises.
  • Seminaristische Vormittagsveranstaltungen in einer Schule des Pfarrsprengels
  • Gemeinsame Sitzung von Gemeindekirchenräten des Pfarrsprengels und dem Kreiskirchenrat (ohne Beisein des /der Pfarrers/in)
  • Gemeinsame sportliche Aktivität von kreiskirchlichen Mitarbeitern und Sportverein, Feuerwehr oder Vereinen.
  • Einbindung vom Diakonischen Werk MOL mit speziellen Angeboten
  • Öffentlichkeitswirksame Vorbereitung durch Lokalzeitung, Amtsblatt, Gemeindebrief und Abkündigungen in den Gottesdiensten.

Visitatorische Initiative des Kreiskirchenrates

Nach einer Klausurtagung im Jahr 2003 ist beschlossen worden, die monatlichen Sitzungen des KKR jeweils in einem anderen Pfarrsprengel abzuhalten.
Die Sitzungen beginnen mit der Vorstellung der Arbeit im entsprechenden Pfarrsprengel durch Vertreter der Gemeindekirchenräte und dem/der Pfarrer/in. Für die Vorstellung der Arbeit im Pfarrsprengel wird ein Fragebogen eingesetzt, der speziell dafür entworfen worden ist.
Ziel dieser visitatorischen Initiative: Eine Vergleichbarkeit der Arbeit und Arbeitsvoraussetzungen zwischen den einzelnen Pfarrsprengeln soll gefunden werden. In einer für Mai 2005 angesetzten erneuten Klausurtagung sollen die Ergebnisse gesichtet und ausgewertet werden. In einer anschließenden zweiten Besuchsaktion des KKR in den Pfarrsprengeln soll an Hand der Ergebnisse mit den GKR nach Wegen gesucht werden, wie die eigentlich pfarramtliche Arbeit im Pfarrsprengel effektiver gestaltet werden kann. Konkrete Hilfestellung durch den Kirchenkreis in Problembereichen soll kurz- bzw. langfristig geplant und zur Durchführung gebracht werden.

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